Die Nachricht aus Kalifornien verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Dort gelang es den Forschern der National Ignition Facility (NIF) am Lawrence-Livermore-Nationallabor bei einer kontrollierten Kernfusion mehr Energie zu erzeugen, als sie für den Prozess einsetzen mussten. Wie die „Washington Post“ und die „Financial Times“ als Erste berichten, setzten die Forscher 2,1 Megajoule an Energie ein, um mithilfe von Laserstrahlen die Verschmelzung zweier Wasserstoff-Isotope in Gang zu setzen. Die Fusionsreaktion in der Anlage produzierte 2,5 Megajoule an Energie.