Ebern Absage für das Altstadtfest

Nun steht es fest: Auch das Eberner Altstadtfest muss in diesem Jahr pandemiebedingt ausfallen. Das Quartiersmanagement arbeitet an Alternativen. Und auch an einer Umfrage.

Ein Bild aus besseren Zeiten: Auf das nächste Eberner Altstadtfest wird man wohl mindestens ein weiteres Jahr warten müssen. Foto: NP Archiv/Rudolf Hein

Ebern - Nach gut zwei Monaten seit dem offiziellen Beginn steckt die Arbeit des Quartiersmanagements zwar noch in der Anfangsphase, jedoch konnten in den vergangenen Wochen bereits einige Punkte angegangen werden. „Es wurden viele Gespräche mit den unterschiedlichsten Institution und Personenkreisen geführt, um sich persönlich vorzustellen und um diverse Themenpunkte zu besprechen und gemeinsam anzugehen“, heißt es in einer Pressemitteilung; unter anderem habe man sich einen Überblick über den einmal im Monat stattfindenden Bauernmarkt verschafft. Auch hier sei das Gespräch zu den Händlern aufgenommen worden, um einen ersten Überblick über die Frequentierung des Marktes zu erlangen, wie es heißt.

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Eine Absage gibt es unterdessen nun definitiv für das Eberner Altstadtfest: Nach einer Abstimmung der Bürgermeister des Haßbergkreises mit dem Landratsamt muss leider auch für dieses Jahr das größte Fest der Stadt Ebern abgesagt werden, wie alle großen Feste im Kreis. Das Quartiersmanagement arbeitet im Auftrag der Stadt jedoch bereits an Alternativen in Form von kleineren Veranstaltungen in den Sommermonaten. Sofern die weitere Entwicklung es zulässt, wird auch hierüber in den kommenden Wochen noch eine konkrete Information über das Quartiersmanagement erfolgen.

Darüber hinaus wurde auf Anregung von Bürgermeister Jürgen Hennemann eine Bewerbung für die Stadt Ebern, für das Förderprojekt „Starke Zentren in Bayern“ an das Staatsministerium, erstellt und verschickt. Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ausgeschrieben. In dem Förderprogramm geht es darum, die bayerischen Innenstädte zu stärken, deren Attraktivität für Besucher auszubauen und den örtlichen Einzelhandel zu unterstützen. Hierfür stellt das Bayerische Wirtschaftsministerium 250 000 Euro zur Verfügung.

Für das Fitnessprogramm „Starke Zentren“ werden fünf Modellkommunen gesucht, in denen innovative und auf andere bayerische Städte übertragbare Lösungsansätze zur Belebung und Funktionssicherung der Ortszentren entwickelt werden. „Das ist genau das, was wir mit dem Quartiersmanagement erreichen wollen”, erklärt Bürgermeister Hennemann und hofft auf die Auswahl und Unterstützung der Stadt.

Zudem arbeitet das Quartiersmanagement an einer Umfrage, die im Juni in Umlauf gebracht werden soll. „Oberste Priorität haben die Anliegen und Wünsche der Bewohner unserer Kommune, diese müssen wir kennen und denen möchten wir gerecht werden“, so der Quartiersmanager Stefan Kaiser. Kaiser weiter: „Wir werden unsere Kommune nur stärken und mit unserer Arbeit etwas anstoßen können, wenn die Leute hinter dem stehen, was wir tun und uns dabei auch unterstützen! Wir möchten deshalb auch auf diesem Wege dazu aufrufen, das Angebot unbedingt anzunehmen und auch zahlreich an der Umfrage teilzunehmen.“

Die Teilnahme an der Umfrage wird sowohl online als auch offline, als Fragebogen im VG-Blatt, möglich sein. Genaueres wird hierzu noch in den kommenden Tagen über www.ebern.de bzw. über das VG-Blatt bekannt geben. red