Ebern Arnold scheidet aus Stadtrat aus

red
FWE-Vorsitzender Thomas Limpert (stehend) dankt Philipp Arnold (sitzend mit Käppie) für die engagierte Stadtratsarbeit in zwei Perioden. Foto: Ralf Kestel

Am Mittwoch, 31. August, ließ Arnold bei einem Sommerfest die Bombe platzen: Wegen Arbeitsüberlastung hat er um Entbindung von seinem Stadtratsmandat gebeten.

Zunächst stand er noch eifrig am Grill beim alljährlichen Sommerfest der Freien Wähler (FWE) am Mittwochabend im Garten des Cafés Wagner, dann ließ er eine Bombe platzen: Philipp Arnold verkündete den Parteifreunden, dass er kurz zuvor in einer Mail an den amtierenden Bürgermeister um Entbindung von seinem Stadtratsmandat gebeten habe. Und dies nach reiflicher Überlegung, wie der Jesserndorfer versicherte. Seit Monaten schon führe er deswegen mit seinen Fraktionskollegen Diskussionen.

Als Grund gab Arnold an, dass er seit Corona als Leiter der Mittelschule immer mehr mit organisatorischen Aufgaben befasst sei und der angelaufene Umbau der Schule ihn auch noch auf Jahre fordern werde. „Daher ist mit nicht mehr möglich, mich auf Sitzungen entsprechend vor- und einzuarbeiten, wie es die Wähler von mir erwarten und es auch meinem Selbstverständnis entspricht. Ich merke, dass das alles in der Menge mir nicht mehr guttut und muss eine Veränderung herbeiführen.“ Arnold wie auch FWE-Vorsitzender Thomas Limpert betonten, dass es keine politischen oder persönlichen Gründe für diesen Schritt gebe, sondern einzig und allein die Arbeitsüberlastung dazu zwinge, ein Amt aufzugeben.

Arnold bleibe aber den Freien Wähler aber auch in führender Position verbunden. So sei auch schon die Nachfolgeregelung einvernehmlich und in Abstimmung mit allen Betroffenen aus Fraktion und Liste erfolgt. Als Listen-Nachrücker steht Ingo Heinemann aus Unterpreppach bereit.

FWE-Vorsitzender Limpert dankte dem ausscheidenden Kollegen für die engagierte und konstruktive Mitarbeit im Stadtrat und in der Fraktion über Jahre hinweg. In den Reihen der Mitglieder zeigte man Verständnis für Arnolds Entscheidung, bedauerte aber das Ausscheiden aus dem Stadtrat, da „einer der fähigsten Köpfe in diesem Gremium nun fehlen wird“, wie es ein Mitglied formulierte.

 

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