Haßfurt/Himmelkron - Der Aufschrei in Ebern hallt bis heute nach: Ende März hatten Landrat Wilhelm Schneider (CSU), die Vorstandsvorsitzende der Haßberg-Kliniken Vera Antonia Büchner, MVZ-Geschäftsführer Wilfried Neubauer sowie die Bürgermeister Jürgen Hennemann (Ebern, SPD) und Günther Werner (Haßfurt, WG) das „Zukunftskonzept“ für die Häuser Haßfurt und Ebern bekannt gegeben (die Neue Presse berichtete). Am Standort Ebern soll demnach ein Zentrum für Altersmedizin inklusive Palliativmedizin, Kurzzeit- und Übergangspflege entstehen. Das dortige Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) soll dafür im ambulanten Bereich weiter ausgebaut werden. Am Standort Haßfurt dagegen wird künftig die gesamte stationäre Chirurgie angesiedelt und erweitert. Das Aus der OP-Abteilung, von Anästhesie, Chirurgie-Station, der Zentralen Patientenaufnahme, Labor und Röntgen in Ebern wurde von Kritikern als das vorzeitige Ende des Krankenhausstandortes gedeutet.