Schon wieder hat es das Toilettenhäuschen im Eberner Anlagenring erwischt – und das ausgerechnet einen Tag, bevor die vor Vandalismus sicheren Türen eingebaut wurden. Ein (noch) unbekannter Täter hatte zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (24./25. September) gegen ein Türblatt getreten, sodass das Schließblech verbogen wurde und ein Sachschaden von rund 500 Euro entstand, wie die Eberner Polizei berichtete. Unsäglich, findet Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD), der Konsequenzen fordert. Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass aus Jux und Dollerei, wenn nicht gar aus Zerstörungswut öffentliches Eigentum beschädigt wird, was zu Lasten der Allgemeinheit wieder repariert werden muss. Vor zwei Jahren hatte ein damals 20-Jähriger, wohl angestiftet von einer 16-Jährigen, die Tür derselben öffentlichen Toilette mit einem Fußtritt zerstört und dabei einen Schaden von rund 1500 Euro verursacht. Und auch eine andere Toilette in Ebern musste schon dran glauben: Während des diesjährigen Faschingsumzuges waren zwei WC-Türen im Durchgang des Schumacherhauses gewaltsam aufgetreten worden, wobei ein Schaden in Höhe von zirka 400 Euro entstand. Am WC-Häuschen in der Walk-Strasser-Anlage überlegt man nun auch eine Video-Überwachung. Doch, so der Bürgermeister, die Hürden dazu seien hoch.
Ebern Bürgermeister beklagt Vandalismus
Tanja Kaufmann 27.09.2024 - 16:13 Uhr