Ebern - „Ein Werkzeug zur Verbesserung und Erinnerung anbieten sowie Perspektiven und Gefahren von Schubladen-Denken aufzeigen“, haben sich ein Dutzend Bürger aus Ebern und Umgebung auf ihre Fahnen geschrieben, die Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) bei einer angemeldeten Zusammenkunft am Mittwochmittag auf dem Eberner Marktplatz ein sogenanntes „Fühl-DENKmal“ überreichten. Das „Fühl-DENKmal“ besteht aus zusammengefügten Schubladen, in die jeder der Initiatoren eine weiße Rose hineinlegte. Die Arbeit des Stadtrates anerkennend, aber kritisch gegenüber der Wortwahl des Aufrufes „braune Tonnen vor die Tür zu stellen“ vor dem „Spaziergang“ vor einer Woche, stellten die Frauen und Männer klar, dass sie ebenfalls gegen Rechtsextremismus seien und nicht pauschal dazu verurteilt werden wollten, radikalen Kräften anzugehören.