Ebern Kita erhält Playmobil-Schiff

Noch ist der Außenbereich am Kindergarten „Wunderland“ in der Albrecht-Dürer-Straße in Ebern Baustelle. Doch es ist absehbar, wenn der Bauabschnitt eins fertig ist. Bürgermeister Jürgen Hennemann (Dritter von links) sah sich dort mit dem Bauausschuss um. Foto: /Helmut Will

Beim Bau am Kindergarten Wunderland gab es Verzögerungen. Doch nun ist man wieder im Zeitplan – und es gibt eine Überraschung. Probleme bereiten auch Straßen, die ertüchtigt werden müssen.

Ebern - Bei den Außenanlagen am Kindergarten „Wunderland“ in der Albrecht-Dürer-Straße in Ebern hat es Verzögerungen gegeben, wie Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) bei einer Ortseinsicht des Bauausschusses am Mittwochnachmittag erklärte. Stefan Hofmann vom Bauamt der VG Ebern und Bauleiter Ulrich Dölker vom Architektenbüro Baur-Consult, gaben hierzu Erläuterungen.

„Leider konnten wir hier nicht so zügig wie geplant vorankommen“, sagte Stefan Hofmann. Nach seinen Worten sowie denen von Ulrich Dölker habe es „am Boden“ gelegen, wo besondere Bedingungen zu beachten gewesen seien, um die Drainage sach- und fachgerecht einbauen zu können. „Das war etwas schwierig, aber jetzt sind wir im ersten Bauabschnitt aus dem Gröbsten heraußen“, so Dölker und Hennemann ergänzte, dass man fast wieder im Zeitplan liege.

Eine freudige Nachricht hatte das Stadtoberhaupt auch. Der Kindergarten „Wunderland“ mit Constanze Schemberg von der Rummelsberger Diakonie hat sich bei der Firma Playmobil um ein „Playmobilspielschiff“ beworben und den Zuschlag erhalten, sagte der Bürgermeister. Schon seit zwei Jahren liefen hierzu die Vorbereitungen, nun sei es klar: „Wunderland“ bekommt dieses imposante Schiff, welches im Außenbereich im Frühjahr 2022 aufgestellt wird. Stadträtin Marion Müller (CSU), Referentin für Kinder und Jugend spontan dazu: „Aida im Garten.“

Weiter informierte Hennemann, dass die Sirene, bisher auf dem Dach der ehemaligen Berufsschule, künftig auf das Müllhäuschen, welches am Kindergarten entsteht, versetzt werde. Auch informierte der Bürgermeister die Mitglieder des Bauausschusses darüber, dass die alte Berufsschule bis Ende des Jahres abgerissen sein soll. „Innen hat die Entkernung schon begonnen“, so Hennemann. In der Abrissphase soll eine Baustraße von der Berufsschule hin zur Beethovenstraße entstehen. „Dadurch wollen wir vermeiden, dass die Baustellenfahrzeuge durch die enge Mozartstraße fahren müssen.“ Verlegt wird auch der Spielplatz an der Beethovenstraße hin auf das freie Grundstück, Ecke Coburger- Beethovenstraße.

In Augenschein genommen wurde die ertüchtigte Ortsverbindungsstraße von Unterpreppach in Richtung Ruppach und die Sportplatzstraße in Unterpreppach. Hier wurde Splitt aufgebracht und zeitweise war es danach, wie die Unterpreppacher sagten, eine „Hoppelstraße.“ Hierzu erklärte Stefan Hofmann vom Bauamt, dass die Splitthäufungen in einer Eigendynamik durch den Fahrverkehr entstanden. Es bildeten sich quasi Querrillen durch Splittanhäufungen und es sei nicht, wie von manchen vermutet, die Straße zu früh für den Verkehr freigegeben worden.

Nunmehr, nachdem der lose Splitt maschinell abgekehrt wurde, sei alles wieder in Ordnung. „Die Maßnahme, die wir hier vorgenommen haben, verlängert die Lebensdauer der Straße um einige Jahre“, sagte Hofmann. Bürgermeister Hennemann sagte, dass die Sanierungsmaßnahmen der Ortsstraßen Schritt für Schritt weiter geführt werden. Im Haushalt sind hierfür jährlich 150 000 Euro vorgesehen. Die Sanierungen, wie in Unterpreppach und die in Jesserndorf kosten laut Stefan Hofmann 140 000 Euro.

Ein „Neuer“ war in der Runde des Bauausschusses zu sehen. Es handelt sich um Michael Häuslschmid, der künftig das Bauamt der VG verstärkt, beziehungsweise ist er bereits seit dem 1. Oktober dort beschäftigt. Er stellte sich dem Gremium vor. Wohnhaft ist er in Frickendorf, war bisher Leiter des Bauamtes in Gundelsheim. Er war Elektroingenieur und hat dann auf den Baubereich umgesattelt, wo er die letzten 28 Jahre tätig war. „Nun werden wir international“, sagte Hennemann, da Häuslschmid ein gebürtiger Österreicher ist. Behandelt wurden Bauanträge für den Neubau einer Lagerhalle in Bischwind am Raueneck, für die Errichtung eines Gartenhauses in Unterpreppach, für den Teilabbruch eines Nebengebäudes und die Errichtung eines Wohnhauses mit zwei Wohnungen in Weißenbrunn, wofür der Bauausschuss das gemeindliche Einvernehmen erteilte. Ein Teilbereich der Geschwister-Scholl-Straße im ehemaligen Kasernengelände wird als Sackgasse beschildert.

Für die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Ebern und Lind wird in der Zeit vom 18. bis 22. Oktober eine Vollsperrung angeordnet. Dazu Hennemann: „Diese Straße wurde während des Ausbaus der B 279 als illegale Umleitungsstrecke genutzt. Nun müssen die Bankette gerichtet werden, was Sache des Straßenbauamtes Schweinfurt sei.

 

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