Ebern Lebenshilfe auf Tour

Hans-Werner Steger

92 Kilometer durch das Baunach- und Weisachtal sowie den Itzgrund: Zum 17. Mal hatte die Lebenshilfe Ebern zur jährlichen Tagesradtour eingeladen.

14 motivierte Radler – ehemalige Schüler, Freunde und Mitglieder der Lebenshilfe – gingen gemeinsam auf Tour. Foto: Tim Steger

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Um 7.30 Uhr trafen sich 14 motivierte Radler – ehemalige Schüler, Freunde und Mitglieder der Lebenshilfe, um bei der jährlichen Radeltour den Rundkurs durchs Baunach- und Weisachtal sowie den Itzgrund zu absolvieren. Bei 16 Grad und durchbrechender Sonnenstrahlen ging es vom Realschulparkplatz in Ebern los.

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Die erste Teilstrecke führte entlang der alten Bahnlinie nach Fischbach. Weiter über Pfarrweisach nach Junkersdorf. Hier wurde bei Leas Milchbar eine kleine Rast eingelegt. Fasziniert hörten sich die Radler die Zukunftspläne der jungen Bauersfamilie an. Im Herbst soll der neue Freilaufstall für 60 Milchkühe bezogen werden.

Der nächste Abschnitt, hinter Pfaffendorf bis Seßlach stellte eine größere Herausforderung für das Team dar. Etliche Höhen mussten zum Teil schiebend erklommen werden. Bei inzwischen 20 Grad und Sonnenschein wurde um 10 Uhr Seßlach erreicht. Hier wurden die mitgebrachte Brotzeit und die von Lea gekochten Eier verzehrt.

Nach Seßlach ließ der nächste Berg nicht lange auf sich warten. Der lang gezogene Anstieg nach Witzmannsberg ließ manchen aus dem Sattel steigen. Flott ging es danach abwärts auf Eicha zu und dann wieder eine Anhöhe hinauf nach Ahorn. Das historische Schloss im Ortskern kann nicht besichtig werden, da es heute noch Wohnsitz der Familie von Erffa ist. Von Ahorn ging abwärts in den Itzgrund, nach Niederfüllbach und weiter nach Scherneck und Buchenrot. Dort führte die Tour am sehenswerten Haus der Bäuerin vorbei. Der Radweg durchs breiter werdende Itztal ist gut ausgebaut und verläuft überwiegend eben mit kurzen leichten Steigungen. Die teilweise Nähe zur B4 ist kaum zu bemerken. So ging es zügig weiter nach Schottenstein und Mürsbach, das um 14 Uhr erreicht wurde.

Der Tacho zeigte 62 geradelte Kilometer an und es wurde in einem Biergarten eingekehrt. Die Bierbänke waren eine angenehme Abwechslung zum Fahrradsattel. Die längere Pause tat allen gut. Limo, Radler sowie Schnitzel weckten die Lebensgeister wieder. Gut gestärkt ging es weiter nach Medlitz, Höfen und Daschendorf. Wenig später wurde Baunach erreicht. Bei der dortigen Eisdiele musste zwangsläufig eine Pause eingelegt werden, um sich mit etwas Gefrorenem für die Anstrengungen des Tages zu belohnen. Die restlichen Kilometer wurden ohne Mühe bis zum Ausgangspunkt heruntergekurbelt.

In Ebern zeigte der Tacho stolze 92,2 Kilometer. Alle Teilnehmer waren sehr zufrieden angesichts der schönen, abwechslungsreichen Tour und der erbrachten Leistung.