Als Tim Oikonomides an der Tribüne des Finori-Stadions entlang läuft, feiern ihn die Ebersdorfer Fans mit tosendem Applaus. Der 22-Jährige blickt nur kurz aus dem Augenwinkel zu den Zuschauern, lächelt etwas verlegen und nickt dabei leicht. Sein Trainer Jakob Engelmann empfängt ihn bei der Bank und umarmt seinen gerade ausgewechselten Torschützen. „Ich bin ja eigentlich kein Toreschießer, ich verteile die Bälle auf der Sechs. Deswegen war das jetzt auch neu für mich“, sagt er später nach dem Spiel, das er mit seinem Treffer zum 1:0 in der 69. Minute entschieden hat – und das ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein.