Ehrenamt in Coburg Bayerische Staatsmedaille für Schadeberg und Rendigs

Für ihre Verdienste um Gesundheit, Pflege und Prävention haben 17 Bürger die Bayerische Staatsmedaille erhalten. Unter den Ausgezeichneten sind auch zwei Coburger.

Bei der Verleihung in München: Helga Schadeberg und Uwe Rendigs mit Gesundheitsministerin Judith Gerlach. Foto: Hildenbrand

Judith Gerlach, Bayerns Gesundheits-, Pflege- und Präventionsministerin hat an diesem Montag an 17 engagierte Bürger die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit, Pflege und Prävention verliehen. Gerlach betonte laut Pressemitteilung in der Residenz in München: „Die heute Geehrten leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft, denn sie übernehmen Verantwortung für das Wohl anderer. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Ich danke ihnen daher im Namen der gesamten Bayerischen Staatsregierung ganz herzlich!“

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Gerlach fügte hinzu: „Es ist schön zu sehen, dass sich Menschen in Bayern in einem solchen Ausmaß für das Gemeinwohl engagieren. Sie sind Menschen der Tat und Vorbilder für gelebte Mitmenschlichkeit.“ Unter den 17 Ausgezeichneten befinden sich auch zwei Coburger: Uwe Rendigs und Helga Schadeberg.

Selbstlos für andere im Einsatz

Uwe Rendigs hat die Stiftung für krebskranke Kinder als Vorsitzender für 14 Jahre lang geprägt. Mit Herzblut stand er dabei betroffenen Familien in ihren schwersten Zeiten zur Seite: Er kümmerte sich persönlich um diverse Anliegen, schrieb Förderanträge, koordinierte Therapien, begleitete Familien zu Behörden oder Kliniken und vermittelte Hilfe, wo andere längst kapituliert hätten.

Im Frühjahr 2025 hat sich Rendigs entschieden, sein Amt mit 81 Jahren niederzulegen und den Staffelstab an die nächste Generation weiterzugeben. Für sein Engagement verlieh ihm die Stadt Coburg im Juli 2025 die Stadtmedaille in Silber.

Helga Schadeberg engagiert sich seit rund zwanzig Jahren für die Hospizbewegung. Im Jahr 2006 gründete sie mit ihrem Mann und einigen Gleichgesinnten den Verein „Lebensraum – ein Hospiz für Coburg.“ In dem stationären Hospiz in der Kükenthalstraße werden seit 2018 Schwerkranke vollstationär palliativ behandelt. Durch die Linderung ihrer Krankheitsbeschwerden soll ihnen ihre letzte Lebensphase so erträglich wie möglich gestaltet werden. Die Einrichtung arbeitet dabei nicht gewinnorientiert. Die Finanzierung wird durch Leistungen der Kranken- und Pflegekasse sowie durch Zuschüsse und Spenden ermöglicht.