Dabei erwähnte er seinen Einsatz im Acker- und Pflanzenbau oder im Umweltausschuss des BBV. Ihm gehöre auch der Respekt der unterfränkischen Saatgetreideerzeuger und die Organisation der Feldtage in Mariaburghausen sei einer der großen Höhepunkte gewesen. Vergessen dürfe man auch nicht den Einsatz bei der Diskussion um den Nationalpark Steigerwald und im Gänsemanagement, wo man jetzt noch die Jäger auf die eigene Seite bringen wolle. Bei all dem habe Klaus Merkel immer mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf die Themen aufmerksam gemacht. Als herausragende Veranstaltung bezeichnete er den Ernteumzug in Neubrunn mit Präsident Heidl. Außerdem habe er im Kreistag, aber auch in der Öffentlichkeit den Berufsstand mit seinen Vorträgen über eine moderne Landwirtschaft sehr gut vertreten. Vor diesem Hintergrund zeichnete er Klaus Merkel mit dem Ehrentitel eines „Ehren-Kreisobmannes“ aus.
Klaus Merkel richtete seinen Dank an alle und griff dabei die Worte von Landrat Wilhelm Schneider auf, „dass die Landwirte nicht an allen schuld sind“. Dies unterstrich er mit dem Hinweis, dass man Kühe hinsichtlich des Methanausstoßes als „Klimakiller“ bezeichne. „Es wäre besser, wenn sich solche Leute mit Verstand ums Klima kümmern und nicht mir Parolen an diese Sache herangehen.“ Die „Nationalparkdiskussion“ um den Steigerwald bezeichnete Klaus Merkel als ein besonderes Highlight seiner Amtszeit. Sie habe gezeigt, wie radikal Umweltschützer werden könnten. Mit Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber habe er aber die emotionalste Veranstaltung hinsichtlich des Gänsemanagements erlebt. „Es war das erste Mal, dass eine Ministerin danach auf mich zugegangen ist und nach eignen Aussagen geflasht von den Emotionen war.“ Darauf habe sich aber auch etwas bewegt. Klaus Merkel bedankte sich bei den Landfrauen für die gute Zusammenarbeit und meinte „auf euch war immer Verlass, egal ob es bei der jetzigen Kreisbäuerin Cäcilie Werner oder ihrer Vorgängerin Astrid Baum war. Ich halte es aber für wichtig, dass ihr nicht nur eure Arbeit tut, sondern euch auch politisch engagiert, zumal ihr Mitunternehmerinnen seid.“