Plüschig, rotbraun und teuflisch flink: Eichhörnchen sieht man häufig durch das Coburger Land flitzen. Auch wenn das Nagetier vielen Menschen im Mittelalter noch als Verkörperung des Teufels galt – eben weil es „teuflisch flink“ ist– und im Aberglauben daher oft negativ besetzt war, hat das possierliche Tierchen heutzutage eher ein putziges Image. Wohl auch deshalb hat die App des Bund Naturschutz zum Erfassen von Eichhörnchensichtungen seit ihrem Start im Jahr 2020 insgesamt 52000 Meldungen zu 66000 Tieren notiert. Die App versteht sich als Citizen Science, ist also ein Bürgerforschungsprojekt, das auf aktive Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen ist. Seit Jahresbeginn gibt es nun eine neue Funktion in der App, die helfen soll, sogenannte Roadkill-Hotspots zu identifizieren. Konkret heißt das: Bürger können nun auch die Funktion „Eichhörnchen läuft über die Straße“ und „Eichhörnchen tot“ anklicken.
Eichhörnchen App Hilfsbrücken auch für Coburger Nager
Stefanie Nickmann 15.01.2024 - 12:04 Uhr