München - Nach einem aufwendigen Verfahren ist die strafrechtliche Aufarbeitung des Finanzskandals im Bistum Eichstätt mit Bewährungsstrafen zu Ende gegangen. Das Landgericht München II verurteilte den ehemaligen stellvertretenden Finanzdirektor des Bistums wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung zu einem Jahr und vier Monaten Haft. Ein in den USA tätiger Immobilienentwickler aus Deutschland erhielt ein Jahr und zwei Monate. Ihm wurde Bestechung sowie Untreue in einem anderen Zusammenhang zur Last gelegt. Die Strafen wurden für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt.