Es klingt wie die Wunder-Formel, mit der sich alle Sorgen um den Ausgleich von Mobilität und Umwelt ganz einfach in Dampf auflösen: Im Überfluss vorhandener Wasserstoff erzeugt durch eine simple chemische Reaktion mit dem Sauerstoff der Luft saubere Energie, treibt einen Elektromotor und damit ein Auto und hinterlässt draußen nichts als ein paar Tröpfchen harmloses H2O. Zapfen lässt sich das pfiffige Treibgas wie gewohnt an Tankstellen, das Ganze dauert nicht länger als das Befüllen mit Sprit, und eine Ladung reicht für 500 bis 600 Kilometer. Kein Vergleich mit einem E-Auto, das gefühlt alle paar Häuserecken an die Dose muss und womöglich schneller stromlos wird, als man die nächste Ladesäule findet.