Die Internet-Suchmaschine Google ist Statistiken zufolge bei weltweiten Suchanfragen Marktführer und gilt als die am häufigsten besuchte Website der Welt. In Europa hat Google einen Marktanteil von über 90 Prozent und steht damit auch nur theoretisch in Konkurrenz mit Suchmaschinen wie "Bing", "Yahoo", "AOL", "Ask.com" oder Yandex. Google bearbeitet pro Tag mehr als drei Milliarden Suchanfragen und hat mit Stand April 2017 knapp 3,36 Milliarden registrierte Nutzer (Google +).
Wer schreibt eigentlich Wikipedia-Einträge? Einträge in der Online-Enzyklopädie verfassen kann prinzipiell jeder. Wikipedia stellt jedoch einen wissenschaftlichen Anspruch an die Artikel und fordert deshalb neben Belegen durch Quellen auch eine neutrale und sachliche Schreibe. Um einen Artikel zu verfassen, muss sich der Nutzer registrieren. Nach dem Hochladen des Beitrages wird dieser durch verschiedene "Wikipedianer", also bereits erfahrene Autoren, geprüft und kommentiert, damit ihn der Autor gegebenenfalls überarbeiten kann. Geschieht dies dann nicht, wird der Eintrag im internen Bereich gelöscht und erscheint nicht online.
Wissenschaftliche Suchmaschinen im Internet Google Scholar Im Gegensatz zur allgemeinen Suche im Internet wird bei Google Scholar nach wissenschaftlichen Dokumenten gesucht. Auch nach Autoren, Veröffentlichungsmedien und -datum kann über Google Scholar recherchiert werden.
scholar.google.de/" href="http://scholar.google.de/" target="_blank" target="_blank">
Metager Metager ist eine Metasuchmaschine der Universität
Hannover. Bei der Suche bezieht sie mehrere wissenschaftliche Suchmaschinen ein. Auch ohne spezifizierte Einstellungen werden Ergebnisse wissenschaftlicher Fundstellen bevorzugt. www.metager.de Forschungsportal Auf Servern öffentlich finanzierter, deutscher Forschungseinrichtungen sucht "Forschungsportal". Die Suchmaschine des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann beispielsweise auch Dissertationen in dem Bestand der Deutschen Bibliothek finden.
www.forschungsportal.net Open Knowledge Foundation Deutschland Der Gesellschaft Wissen ohne Beschränkungen bereitzustellen, ist das Ziel der sogenannten Open Science, der öffentlichen Wissenschaft. Die 2011 gegründete Open Knowledge Foundation Deutschland setzt sich dafür ein, Chancen der Digitalisierung konsequent zu nutzen. Alle Bestandteile des wissenschaftlichen Prozesses sollen über das Internet offen zugänglich und nachnutzbar gemacht werden. Auch die Staats- und Landesbibliothek Dresden unterstützt diese Idee.
Urheber-Wissensgesellschaftsgesetz Ziel des ab 2018 in Kraft tretenden Gesetzes ist es, bestimmte zeitgemäße Nutzungsmöglichkeiten der digitalen Welt zu ermöglichen. Es geht dabei darum, einen Mindestzugang sicherzustellen. Hochschullehrer können mit dem Gesetz Auszüge aus Werken unkompliziert und rechtssicher in einen elektronischen Semesterapparat einstellen. Wissenschaftler können künftig große Mengen an Texten mit entsprechender Software analysieren, ohne zuvor jeden einzelnen Autor oder Verlag um Erlaubnis zu bitten. Bibliotheken können Kopien von wissenschaftlichen Artikeln auf Einzelbestellung digital versenden.