"Ich stand auf der Rheinbrücke und überlegte, ins Wasser zu gehen", erzählt der 87-Jährige. Aber er rappelt sich wieder auf, zieht nach Wiesbaden und findet einen neuen Job bei einer Versicherung. Da ihm als Nachtschwärmer das frühe Aufstehen schwerfällt, eröffnet er den Nachtclub "Pussycat".
Brabant hat nur in wenigen Ausnahmefällen ein Bild wieder verkauft. Er sei auch nicht schwach geworden, als ihm ein Russe acht Millionen Euro für ein Jawlensky-Werk bot, das lebensgroß eine Dame im roten Kleid zeigt. Wegen des Vorfalls mit der Russin und seinem Teddybären sei es für ihn unvorstellbar gewesen, sein Bild nach Russland zu verkaufen, sagt Brabant. Er schenkte das Gemälde dem Museum Wiesbaden.