Kolumbien ist meine dritte Heimat“, sagt Martin Wiesend. Die erste ist in Oberfranken, wo er seit zehn Jahren im Gesundheitszentrum in der Innenstadt die Treppenhaus-Galerie betreibt. Er hat das Sandsteinhaus aus dem Baujahr 1852 im Jahr 1986 von seinem Vater überschrieben bekommen. Er habe da „saumäßig viel Geld“ in den Brandschutz stecken müssen und ist zu der Erkenntnis gekommen, dass man noch mehr erreicht, wenn man Geld in Kultur steckt. Als seine zweite Heimat nennt er St. Pauli. Dort arbeitet er regelmäßig ehrenamtlich bei verschiedenen Hilfsorganisationen, die sich für Obdachlose einsetzen, gearbeitet. Und dann ist da eben Kolumbien.