Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erwägt, den von ihm angekündigten bayerischen Härtefallfonds zur Entlastung von den hohen Energiepreisen auf bis zu eine Milliarde Euro zu verdoppeln. Die bislang vorgesehenen 500 Millionen Euro müssten „nicht das Ende der Fahnenstange“ sein, erklärte Söder nach einer Kabinettssitzung in München. Das genaue Volumen des „Bayern-Pakets“ werde auf einer Haushaltsklausur der Staatsregierung im November festgelegt. Wie die Hilfen finanziert würden, hänge von der nächsten Steuerschätzung ab. Ein Aussetzen der Schuldenbremse in Bayern schloss Söder nicht aus.