Einhaltkirchweih Ganz Neukenroth ist auf den Beinen

Joachim Beez

Die Zecher-Halle hat sich wieder einmal als ein Segen erwiesen. So fiel die traditionelle Einhaltkerwa nämlich nicht ins Wasser.

Die Tradition der Einhaltkirchweih in Neukenroth hat ein weiteres Highlight zu bieten: Erstmals stellte man für die Jüngsten einen eigenen Kinderkirchweihbaum für die Kindertanzgruppe der Neukenrother Zechgemeinschaft auf. Am Samstag war dann auch trotz des regnerischen Wetters in der Zecher-Halle schon sehr viel los. Die Kinder durften ihren Baum gemeinsam mit den Einhaltern schleifen und ein Schild für den Baum bemalen. Der kleine Kirchweihbaum ziert nun die Einfahrt zur Zecher-Halle. Am Sonntag führten dann die 22 kleinen Zecher und Zecherinnen der Kindertanzgruppe erneut in der Halle ihre Tänze vor und zeigten, dass sie als spätere Einhalter bereit sind.

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Abholung zum Plantanz

Der Sonntag startete schließlich mit dem feierlichen Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Katharina, den Pfarrer Hans-Michael Dinkel zelebrierte und der von der Gesangsgruppe des Volkstrachtenvereins unter der Leitung von Alexander Fröba musikalisch begleitet wurde. Die Kirchenparade hatte die Bläsergruppe mit Leiter Jürgen Beez angeführt. „Wä hodd Kerwa, miä homm Kerwa!“ schallte es dann durchs Dorf und jeder im Ort konnte hören, dass die Einhalter im Anmarsch waren und ihre Mädchen zum Planztanz abholten.

Stimmung in der Zecherhalle

Aufgrund des einsetzenden Regens warteten die viele Gäste in der Zecher-Halle auf das Kirchweihspektakel. Das erste Einhaltpaar, Antonia Fröba und Hans Fillweber, begrüßten die Gäste und Ehrengäste. Bürgermeister Rainer Detsch und Bundestagsabgeordneter Jonas Geisler würdigten die vielen Aktivitäten des Vereins und die intakte Dorfgemeinschaft. Danach luden die Einhalter zu vielen kurzen Tänzchen, musikalisch begleitet von der Bläsergruppe des Volkstrachtenvereins, auf den Plan ein. Mit Spielen und Kinderschminken aus dem Spielmobil des Landkreises wurden indessen die Kinder unterhalten, die viel Spaß dabei hatten. Sogar die Sonne hatte ein Einsehen und zeigte sich doch noch, sodass sich die Kirchweihbesucher auch vor die Halle trauten und dort Platz fanden.

Am Kirchweihmontag folgten noch der Weißwurstfrühschoppen und ab 14 Uhr das Wirtshaussingen mit Tombola und Hahnenschlag. In den Gastwirtschaften wird noch bis zum heutigen Dienstag gefeiert, am spätem Abends begräbt man dann die Kirchweih bis zum nächsten Jahr.

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