Einreiseverbote Söder verteidigt Grenzkontrollen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) spricht mit den Medien am deutsch-tschechischen Grenzübergang Schirnding, wo er sich sich über die Kontrollen informiert. Die verschärften deutschen Einreiseregeln an den Grenzen zu Tschechien und zum österreichischen Bundesland Tirol zum Schutz vor gefährlichen Varianten des Coronavirus sind in der Nacht zu Sonntag in Kraft getreten. Foto: dpa/Matthias Balk

Seit Sonntag 0 Uhr kontrollieren Bundes- und Grenzpolizei die Einreise aus Tschechien und Österreich. Damit soll das Einschleppen gefährlicher Corona-Virus-Mutanten eingedämmt werden.

Schirnding - Um den Eintrag der Corona-Virus-Mutationen nach Bayern einzuschränken, seien die Grenzkontrollen richtig und wichtig. Das hat Ministerpräsident Markus Söder am Sonntagmittag bei einer Pressekonferenz in Schirnding gesagt. Seit Sonntag 0 Uhr kontrollieren Bundespolizei und Bayerische Grenzpolizei die Einreise aus Tschechien und Tirol, die beide zu Mutationsgebieten erklärt wurden. Kontrollen seien nicht das Ende eines freien Europa, sagte Söder. „Aber sie sind die richtige Strategie. Sicherheit steht an oberster Stelle.“

Richtschnur der Maßnahmen bleibe die Leitlinie der Europäischen Kommission vom 30. März des vergangenen Jahres bekräftigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Pendler, die systemrelevante Berufe ausüben, dürften weiterhin einreisen - allerdings nur mit einem negativen Covid-Test.

Die Grenzkontrollen sind zunächst auf zehn Tage anberaumt, und können je nach Entwicklung der Inzidenzzahlen im Grenzraum verlängert werden.

 

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