Oberfranken hat offenbar gut 23 000 Einwohner weniger als bislang angenommen. Darauf lassen die jetzt veröffentlichte Daten aus dem Zensus 2022 schließen, der „kleinen Volkszählung“, die vor zwei Jahren bundesweit durchgeführt wurde. Demnach lebten damals 1 047 423 Menschen in Oberfranken. Bei den Einwohnerämtern der Städte und Gemeinden waren jedoch gleichzeitig 1 070 985 Personen mit erstem Wohnsitz gemeldet. Die genaue Differenz betrug also 23 562 (2,2 Prozent). Gründe für die abweichenden Zahlen sind zum einen unterlassene Abmeldungen bei Wegzügen sowie Fehler bei der regelmäßigen Fortschreibung der Daten seit dem vorangegangenen Zensus im Jahr 2011.