Eishockey-Landesliga Kader der Hawks nun 20 Mann stark

Ralf Naumann
Lukas Büchner (vorne) wird weiter für die Hawks auflaufen. Foto: Ralf Naumann

Auch die Angreifer Lukas Büchner, Dominik Tobola und Jan Trübnekr bleiben dem Eishockey-Landesligisten Haßfurt treu. Eine gute Basis für den neuen Trainer Petr Sikora.

Der Kader der Haßfurter Hawks für die Saison 2022/2023 in der Eishockey-Landesliga ist inzwischen auf 20 Spieler angewachsen, denn auch die drei Angreifer Lukas Büchner, Dominik Tobola und Jan Trübenekr haben ihre Verträge verlängert. Somit stehen Neutrainer Petr Sikora beim ESC Haßfurt aktuell neben zwei Torhütern und neun Verteidigern auch neun Angreifer zur Verfügung. Vor allem über den weiteren Verbleib von Jan Trübenekr ist die Freude bei den ESC-Verantwortlichen groß. Die Qualität des 28-jährigen Tschechen spricht dabei für sich. Allein in der vergangenen Runde gelangen Trübenekr in 27 Pflichtspielen insgesamt 79 Scorerpunkte (39 Tore), soviel wie keinem anderen in der Mannschaft. Seit seiner Premiere im Herbst 2017 trag er insgesamt 133 Mal das Hawks-Trikot und markierte dabei 326 Scorerpunkte (169 Tore). „Jan geht mittlerweile in das sechste Jahr bei den Hawks. Da braucht man sich nicht fragen, ob er sich wohlfühlt“, betont Sportlicher Leiter Frank Terhar. „Sein Einsatz, seine Ansprachen im Team, seine Einstellung und seine Statistik passen einfach.“

„Eine Stütze im Team“

Auch Trübenekrs gleichaltriger Landsmann Dominik Tobola bezeichnet Terhar als „eine Stütze im Team“. Der 28-Jährige, der vor zwei Jahren aus Trostberg an den Main wechselte, spreche „schon mal das eine oder andere an, was gerade nicht passt. Wir sind froh, dass Dominik sich wohl fühlt und weiter bei uns Eishockey spielt.“ Dabei biete seine persönliche Punkteausbeute noch Luft nach oben. „Das eine oder andere Tor könnte er noch mehr machen und sich selber öfter belohnen“, fügen die Verantwortlichen mit einem Augenzwinkern hinzu. Tobola gelangen in der letzten Saison lediglich elf Treffer, immerhin aber auch 35 Assists.

„Immer mit 110-prozentigem Einsatz“

Ein Torjäger war Lukas Büchner derweil nicht. Dennoch fügte sich der 21-jährige nach seinem Wechsel aus Pegnitz schnell ins Team ein und erledigte seinen Aufgabe im Spiel „immer mit 110-prozentigen Einsatz“, wie Terhar lobt. „Ein kompletter Spieler, der sowohl offensiv als auch defensiv alles mitbringt, was man braucht, um erfolgreich Eishockey zu spielen.“ Man hoffe, dass Büchner in der Saison 2022/2023 den nächsten Entwicklungsschritt geht.

 

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