Ekel-Einsatz in Coburg Verwester Tierkadaver in Wohnung gefunden

Zu einem grenzwertigen Einsatz wurde die Polizei am Freitag im Coburger Stadtgebiet alarmiert. Dort war ein Hund verstorben, jedoch konnte sich der Besitzer nicht von seinem Haustier trennen.

In Coburg fanden Beamte am Freitag einen Hundekadaver in einer Wohnung. Foto: dpa (Symbolbild)

Am Freitagvormittag teilte ein 23-jähriger Anwohner aus dem Stadtbereich Coburg mit, dass in seiner Wohnung Maden von der Decke fallen würden. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte aus der darüber befindlichen Wohnung starker Verwesungsgeruch wahrgenommen werden.

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Maden breiten sich aus

Es stellte sich laut Polizeibericht heraus, dass in besagter Wohnung der Hund des 67-jährigen Anwohners verstorben war und dass dieser es nicht übers Herz gebracht hatte, sich von dem Hund zu trennen. Dies führte dazu, dass sich die gebildeten Maden bereits bis in die Wohnung des 23-Jährigen ausgebreitet hatten.

Da der Hundebesitzer offensichtlich nicht in der Lage war sich um die Entsorgung des Tieres zu kümmern, musste diesbezüglich die Feuerwehr verständigt werden. Weiterhin wurde das Ordnungsamt Coburg über den Vorfall verständigt.