Coburg - Die Wirtschaftsregion Coburg zeichnet sich durch eine der höchsten Industriedichten in Bayern mit Schwerpunkten im Maschinenbau, Automotive, der Kunststoffverarbeitenden Industrie und der Elektrotechnik aus. Die zuletzt stark gestiegenen Energiepreise haben auf die Unternehmen zum Teil dramatische Auswirkungen, wie die IHK zu Coburg in einer Pressemitteilung schreibt. So kostete etwa eine Megawattstunde (MWh) Strom im Januar 2019 auf dem Terminmarkt im Schnitt noch 48 Euro. Ende Dezember sprang der Börsenstrompreis dann mit 325 Euro pro MWh auf einen neuen Rekord. „Das im internationalen Vergleich hohe Strompreisniveau ist für diese Branchen bereits seit Jahren ein gravierender Wettbewerbsnachteil. Für unsere Unternehmen in den besonders energieintensiven Branchen wie der Keramik- und Kunststoffindustrie, der Rohstoffgewinnung und Lebensmittelerzeugung sind die aktuellen Energiepreissteigerungen zum Teil existenzgefährdend“, mahnt IHK-Präsident Dr. Andreas Engel.