Demonstration zum Haus des Vaters
Im Dezember 2022 habe in der Kleinstadt eine Demonstration stattgefunden, die nach Darstellung von Hensel ein von Christina Block beauftragter Psychologe initiiert hatte. Väterverbände hätten damit auf eine Eltern-Kind-Entfremdung aufmerksam machen wollen. Mit Schildern, auf denen die Namen der beiden Kinder standen, seien sie zu seinem Haus gezogen. Die Demonstration habe ungefähr eine halbe Stunde gedauert, bis die Polizei sie beendete.
Medien seien eingeladen gewesen, aber nicht gekommen. Es sei aber ein Video gedreht worden, das später im Internet zu sehen gewesen sei. Darauf seien der Straßenname am Wohnort und die Kennzeichen der dort stehenden Autos zu sehen gewesen.
Nach der Entführung der Kinder habe ihn die Polizei im Frühjahr 2024 gewarnt, sagt Hensel. Es habe Hinweise vom dänischen Nachrichtendienst gegeben, dass sein Leben in Gefahr sei. Die Familie habe viele Vorsichtsmaßnahmen ergriffen: Sie sei mehrmals umgezogen. Er habe in Restaurants keine Tische mehr reserviert. Beim Joggen habe er besonders in der dunklen Jahreszeit auf Männer geachtet, die ihm entgegenkamen.