London - Bei den verheerenden Niederschlägen in Spanien und Portugal hat der Klimawandel nach jüngsten Berechnungen eine große Rolle gespielt. Die Tage mit den heftigsten Niederschlägen sind Forschern zufolge dadurch in Südwesteuropa um ein Drittel nasser geworden als ohne Klimawandel. Dieser Trend zeichne sich beim aktuellen Stand von global etwa 1,3 Grad Erderwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit ab, heißt es in einer Analyse der wissenschaftlichen Initiative World Weather Attribution. Das internationale Forschungsteam kommt zu diesem Schluss, nachdem es die außergewöhnlich starken Stürme und Niederschläge untersucht hat, die im Januar und Februar in Spanien, Portugal und Nord-Marokko große Zerstörung angerichtet haben.