Coburg - Was Max Böhme wohl durch den Kopf ginge, könnte er heute die weitläufige Ringstraße auf der Bertelsdorfer Höhe entlangflanieren, die seit 1998 seinen Namen trägt? Würde er fremdeln mit der funktionalen Sachlichkeit, die hier aus dem teuren Bauland sprießt? Oder würde er den Skizzenblock zücken und mit dem Bleistift filigran zu Papier bringen, was seine Nachfahren im jungen dritten Jahrtausend aus Glas und Beton gestalten?