Erste Einheit HSC startet in die Vorbereitung

Der HSC 2000 Coburg absolviert am Samstag die erste Trainingseinheit in der HUK-Arena. Coach Brian Ankersen muss gleich acht Neuzugänge ins Team integrieren.

Nach der Saison ist vor der Saison. Die Handballer des HSC 2000 Coburg haben nach ihrem Sommerurlaub am Samstagmittag die Arbeit wieder aufgenommen und bereiten sich nun in den nächsten Wochen auf das erste Pflichtspiel im DHB-Pokal Ende August vor. Gegner dort ist der Drittligist TuS Dansenberg. In der Woche danach geht es für die Vestestädter dann wieder um Zweitligapunkte.

„Es hat mega viel Spaß gemacht“, erklärt Brian Ankersen am Sonntagvormittag, „das sieht sehr vielversprechend aus.“ Alle Neuzugänge waren mit an Bord und hinterließen wie die übrigen HSC-Profis laut Chefcoach einen sehr guten Eindruck. „Es war der erste Tag, daher haben wir natürlich zunächst einmal locker angefangen“, berichtet der dänische Trainer der Gelb-Schwarzen.

Neben vielen Einzelgesprächen gab es zu Beginn auch schon eine Teambesprechung. Für die nächsten Tage stehen laut Brian Ankersen einige Maßnahmen zum Teambuilding an sowie diverse Tests zur Leistungsdiagnostik. Der Handball darf aber auch nicht fehlen. „Das ist wichtig, um wieder reinzukommen und ein Gefühl für Ball und Harz zu bekommen.“

Am kommenden Wochenende haben die Coburger Fans die erste Möglichkeit, das neu formierte Team unter die Lupe zu nehmen. Am Samstagabend tritt das Zweitligateam schließlich im Rahmen der 22-Jahr-Feier des HSC gegen eine Legendenauswahl des Klubs an. „Darauf freuen wir uns schon. Auch das wird eine Art Teambuilding sein“, sagt der 34-Jährige.

Nach der abgelaufenen Saison stand für die Coburger erneut ein personeller Umbruch an, zahlreiche Leistungsträger verließen den Verein, darunter Torhüter Jan Kulhanek und Spielgestalter Tobias Varvne. Für Brian Ankersen ist es der Beginn seiner ersten kompletten Saison, in die er als Chefcoach geht. Gleich acht Neuzugänge müssen integriert werden. „Das wird gerade in den ersten Woche die Aufgabe sein. Wir werden viel im athletischen Bereich machen, aber auch schon mit der Abwehrarbeit loslegen.“

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