„Tja“, tippt Martin Lücke am Montagmorgen um kurz vor 8 Uhr in die Beitragsleiste auf „Facebook“. „So kann’s gehen …“. Versehen ist der Post in dem sozialen Netzwerk mit einem Balkendiagramm zum vorläufigen Endergebnis der Europawahl in Deutschland: CDU und CSU, die gemeinsam auf 30 Prozent (-1,2 Prozent) kommen, AfD (15,9 Prozent/+4,9), Grüne, die um 8,6 Prozent auf 11,9 abstürzen – und freilich Lückes Partei, die SPD, für die das Stadtratsmitglied aus Coburg als oberfränkischer Kandidat angetreten ist, mit ernüchternden 13,9 Prozent (-1,9) der abgegebenen Stimmen.