Fernwärme-Ausbau in Coburg Glockenberg wird wochenlang gesperrt

Die Gymnasien Alexandrinum und Ernestinum werden ans Fernwärmenetz angeschlossen. Der Glockenberg ist deshalb für voraussichtlich sechs Wochen nicht befahrbar.

Wegen der Bauarbeiten müssen Schüler sowie deren Eltern demnächst die Zugänge zu den Schulen über die Seidmannsdorfer Straße nutzen. Foto: picture alliance/dpa (Symbolbild)

Ab kommender Woche wird die Süc am Glockenberg in einer umfangreichen Baumaßnahme die dortige Versorgungsinfrastruktur erneuern und ausbauen. In der Straße Glockenberg werden laut Pressemitteilung rund 350 Meter Fernwärmetrasse neu verlegt, was insgesamt etwa 700 Metern Fernwärmerohren entspricht.

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Parallel dazu bringe die Süc Strom- und Trinkwasserleitungen auf Vordermann, während der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb notwendige Reparaturen am Abwasserkanal durchführt. Dafür seien Tiefbauarbeiten nötig, bei denen auch gleich vorbereitende Querungen für Glasfaserhausanschlüsse gebaut und Leerrohre im Rahmen der Fernwärmeanschlüsse mitverlegt werden.

Arbeiten dauern bis Mitte September

Die Arbeiten dauern demzufolge voraussichtlich bis Mitte September. Im Anschluss sei geplant im Glockenberg die Restarbeiten für die Strom- und Glasfaserverlegung durchzuführen. Danach erfolgt der Glasfaserausbau in Richtung Hohe Straße.

„Insgesamt investieren wir 1,7 Millionen Euro in die Ver- und Entsorgungsinfrastruktur am Glockenberg“, sagt Süc-Geschäftsführer und CEB-Vorstand Franz-Josef Loscar.

Beeinträchtigungen für den Schulbetrieb

„Leider sind die Arbeiten aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nur unter Vollsperrung einzelner Straßenabschnitte möglich“, erklärt Süc-Projektleiter Louis Wutschka. Schüler sowie deren Eltern müssen laut Schreiben ab 26. März die Zugänge zu den Schulen über die Seidmannsdorfer Straße nutzen.

Ab diesem Zeitpunkt werde der Kreuzungsbereich Hinterer Glockenberg/Glockenberg für sechs Wochen voll gesperrt. Ein Großteil der Leitungsverlegung finde bewusst in den Osterferien statt, um die Beeinträchtigungen für den Schulbetrieb möglichst gering zu halten.