Festival "Rock im Wald" begeistert mit neuer Bühne und starken Live-Acts

Christian Licha

Bereits zum 27. Mal fand am Wochenende das beliebte Festival „Rock im Wald“ im Riedbacher Ortsteil Humprechtshausen statt. Zahlreiche Besucher strömten auf den idyllisch gelegenen Festplatz mitten im Wald, direkt an der Bundesstraße B303.

Der Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit der Resonanz. Auch das Wetter spielte mit. Während im nur wenige Kilometer entfernten Maintal am frühen Freitagabend Starkregen und Gewitter niedergingen, blieb es in Humprechtshausen an beiden Tagen durchgehend trocken.

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Am Freitagabend eröffnete die Cover-Band "F.U.C.K." das Festival. Die sechs Musiker stehen seit über 30 Jahren für energiegeladene Rockunterhaltung. Mit einer Mischung aus Klassikern und neuen Titeln aus Hardrock und Heavy Metal überzeugten sie das Publikum vom ersten Ton an. Der Funke sprang schnell über, und die Gäste feierten ausgelassen bis in die Nacht. Auch der Samstagabend hatte musikalisch einiges zu bieten. Die Band "Come Together" zog das Partyvolk sofort in ihren Bann.

Einige der Musiker sind altbekannte Namen in der regionalen Musikszene und waren bereits im Vorjahr beim Festival zu Gast. Ihr Programm führte durch verschiedene Epochen der Classic-Rock-Geschichte. Mit Friedel Amon und Jürgen Kühnlein standen zwei erfahrene Musiker auf der Bühne, die bereits 1981 mit der Kultband Revolver und 1987 mit Number Nine Musikgeschichte in Franken schrieben.

Besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf der neuen Waldbühne, die heuer erstmals zum Einsatz kam. Sie ist fünf Meter hoch, deutlich größer als die bisherige Bühne und bot den auftretenden Bands optimale Bedingungen. Im Frühjahr hatten rund ein Dutzend Ehrenamtliche die gebrauchte Bühne in Gelsenkirchen abgebaut und mit einem Lkw nach Humprechtshausen transportiert.

Zu den zentralen Organisatoren gehörten Uli Heusinger, Kurt Höchner, Peter Schöller und Edgar Walter, unterstützt von weiteren Mitgliedern der Vorstandschaft des Vereins. Die Finanzierung erfolgte mit einem Zuschuss aus Mitteln aus dem Regionalbudget der Allianz Hofheimer Land. „Auch andere örtliche Vereine können die Bühne nach Absprache für ihre eigenen Veranstaltungen in Zukunft nutzen“, erklärte Christoph Wagenhäuser, der zweite Vorsitzende des VfB.

Das positive Echo auf die neue Bühne kam nicht nur von den Bands, sondern auch vom Publikum. Simone Will-Fischer aus Kützberg und ihr Lebensgefährte Ansgar Simon-Matthes besuchen „Rock im Wald“ bereits seit über zehn Jahren. Beide zeigten sich beeindruckt vom neuen Standort der Bühne und sagten: „Durch die neue, größere Bühne wirkt der Festplatz noch einladender zum Feiern.“ Für die Sicherheit der Gäste sorgten die Ortsfeuerwehren der Gemeinde Riedbach und der ASB Schweinfurt. Größere Zwischenfälle blieben aber aus. Auch von Seiten der Polizei wurden keine besonderen Vorkommnisse gemeldet.