Worauf die Mieter eines Mehrfamilienhauses in Coburgs Stadtteil Wüstenahorn tagelang gehofft hatten, ist nun Gewissheit: Sie dürfen nach dem Brand im Dachstuhl des Gebäudes am Dienstagabend nun wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. „Alle Mieterinnen und Mieter des Gebäudes konnten bereits heute erfreulicherweise wieder zurück in ihre Wohnungen“, teilte eine Sprecherin der Wohnbau Stadt Coburg, der Inhaberin des Hauses, am Freitag mit. Das betreffe auch Bewohner aus den obersten Stockwerken. Ihre Wohnungen waren unmittelbar von dem Großbrand im Dach betroffen gewesen. Nachdem das Areal tagelang wegen Ermittlungen zur Brandursache gesperrt war, hat sich am Freitag ein Gutachter der Wohnbau ein Bild von den Schäden gemacht. Ergebnis: „Da das Dach zerstört ist, wird nun ein temporäres Notdach errichtet“, teilt die Sprecherin weiter mit. Langfristig werde ein neuer Dachstuhl samt Eindeckung gebaut werden müssen. Das Brandschutzkonzept hat laut der Sprecherin den Schaden begrenzt und eine Ausweitung des Brandes auf das direkt angrenzende Nachbarhaus verhindert. Die Ursache des Brands ist weiterhin unklar. „Wir ermitteln dazu in alle Richtungen“, sagt Christian Raithel, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken. Ursprünglich hatten Beamte den Schaden mit 200 000 Euro beziffert. Nun, sagt Raithel, gehe man davon aus, das Gebäude habe einen Schaden von 400 000 Euro genommen.