Feuerwehr 28 x Zukunft für die Wehren der Dörfer

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Die modulare Truppausbildung, kurz MTA, ist der erste Schritt für alle Ausbildungen im Feuerwehrwesen. In Untermerzbach haben 28 junge Männer und Frauen aus Ebern, Kirchlauter, Breitbrunn, Memmelsdorf, Untermerzbach oder auch Gereuth und Gleusdorf kürzlich dafür die Zwischenprüfung abgelegt.

Die modulare Truppausbildung, kurz MTA, ist der erste Schritt für alle Ausbildungen im Feuerwehrwesen. In Untermerzbach haben 28 junge Männer und Frauen aus Ebern, Kirchlauter, Breitbrunn, Memmelsdorf, Untermerzbach oder auch Gereuth und Gleusdorf kürzlich dafür die Zwischenprüfung abgelegt.

50 Fragen mussten sie dazu im theoretischen Teil beantworten, davon mindestens die Hälfte richtig, und drei Stationen im praktischen Teil bewältigen. Voraussetzung, um überhaupt antreten zu dürfen, waren rund 110 Stunden Lerninhalte im Vorfeld, inklusive Erster Hilfe-Einheit und der Qualifikation zum Sprechfunker. Einige Pflichtmodule, wie Einheiten zu alternativen Fahrzeugantrieben oder auch Gefahrgut, werden dabei vom Kreis vorgegeben, die restlichen Module wählen die örtlichen Wehren nach ihren jeweiligen Bedürfnissen aus. In welcher Form die 120 Stunden dabei abgeleistet werden, ist unterschiedlich. „In Untermerzbach werden die Inhalte in rund eineinhalb Jahren während der Jugendfeuerwehrzeit vermittelt“, erklärt Kreisbrandmeister Ralph Morgenroth dazu, der zugleich federführender Kommandant in der Gemeinde Untermerzbach ist: „In Ebern gibt es aber zum Beispiel auch einen Crashkurs über acht Wochen.“

Von den 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestanden am Ende des Tages in Untermerzbach alle die Prüfung.

Nun stehen für sie zwei Jahre und mindestens 40 Stunden Ausbildungs- und Übungsdienst in der jeweiligen Wehr auf dem Programm, bis die Abschlussprüfung absolviert werden kann. „Bleibt da dran. Ich bitte euch: Macht weiter!“, appellierte Kreisbrandinspektor Ralf-Peter Schenk entsprechend und sagte weiter: „Wir brauchen euch ganz dringend. Und nicht nur wir – auch die Bevölkerung.“

Weitere Bilder unter www.np-coburg.de. Foto: Pia Bayer

 

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