Feuerwehr-Übung in Rödental Damit im Ernstfall alles nach Plan läuft

Die Feuerwehr Rödental am vergangenen Wochenende geübt, was beim Brand einer Industriehalle zu tun ist. Insgesamt 66 Einsatzkräfte waren daran beteiligt.

Die Feuerwehren der Partnerstädte Schalkau und Rödental arbeiten bereits seit vielen Jahre zusammen – nicht nur bei gemeinsamen Übungen im Bereich der Tunnelbasiseinheit an der ICE-Schnellbahnstrecke Nürnberg/Erfurt, sondern auch bei größeren Einsatzlagen in den Stadtgebieten von Rödental und Schalkau.

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Am Samstag, 3. Mai, fand eine groß angelegte Übung auf dem Betriebsgelände der Firma Sanitär Eisenberg am Bahnhofsgelände in Rödental statt. Diese haben Patrick Lesch, Kommandanten der Feuerwehr Rödental, Michael Dorst, Wehrführer der Feuerwehr Schalkau, und Steffen Schaller, Hauptbrandmeister bei der Feuerwehr Rödental, gemeinsam ausgearbeitet.

Brand über den gesamten Hallenkomplex

Das angenommene Szenario: Eine Industriehalle im Bereich einer Silo-Anlage fängt Feuer. Im Verlauf der Übung breitet sich der Brand über den gesamten Hallenkomplex aus.

Nach Auslösen der Brandmeldeanlage hat die Integrierte Leitstelle Coburg die Freiwillige Feuerwehr Rödental alarmiert. Am Einsatzort angekommen, führten die Einsatzkräfte gemeinsam mit dem Brandschutzbeauftragten des Unternehmens die Ersterkundung durch. Da sich der Brand schnell ausbreitete, forderte die Feuerwehr Rödental umgehend weitere Einsatzmittel nach. Neben dem kompletten „Löschzug Zentrum“ rückte auch die Löschgruppe Oberwohlsbach zur Übung aus. Die Leitstelle Suhl hat zudem die Freiwillige Feuerwehr Schalkau nachalarmiert.

Zwei Drehleitern und mehrere Strahlrohre

Zum Hintergrund: Durch einheitliche Feuerwehrdienstvorschriften auf Bundesebene ist es in Deutschland möglich, dass Feuerwehren unterschiedlicher Bundesländer auch länderübergreifend zusammen arbeiten können.

Im weiteren Übungsverlauf führten die beiden Feuerwehren gemeinsam eine massive Brandbekämpfung über die Drehleitern sowie mehreren Strahlrohren durch. Für die Wasserversorgung war hingegen die Löschgruppe Oberwohlsbach zuständig. Unterstützung bekamen sie zudem von der Feuerwehr Froschgrund, die im Pendelverkehr Löschwasser an die Einsatzstelle brachte.

Einsatzlage nach einer Stunde „eingefroren“

Nach mehr als einer Stunde wurde die Einsatzlage „eingefroren“, sodass alle Beteiligten die unterschiedlichsten Übungsabschnitte in Augenschein nehmen und sich ein Gesamtbild der Einsatzlage machen konnten.

An der Übung waren insgesamt 66 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner mit 14 Einsatzfahrzeugen beteiligt. Im Einzelnen: Feuerwehr Schalkau mit 20 Einsatzkräften und vier Einsatzfahrzeugen, Feuerwehr Froschgrund mit acht Einsatzkräften und zwei Einsatzfahrzeugen sowie die Feuerwehr Rödental – Löschgruppe Oberwohlsbach mit elf Einsatzkräften und zwei Einsatzfahrzeugen und der Löschzug Zentrum mit 27 Einsatzkräften und sechs Einsatzfahrzeugen.

Im Anschluss an die Übung fand die Nachbesprechung inklusive Kameradschaftspflege am Gerätehaus Rödental-Zentrum statt.