Atze Schröder, Ihr neues Programm heißt „Atze Schröder, Ihr neues Programm heißt „Richtig Fremdgehen“. Welche Fehler werden beim Fremdgehen immer wieder gemacht?
Das Schlimmste ist, sich erwischen zu lassen. Und in dem Moment auch noch falsch zu reagieren. Am besten, man sagt dann: „Schatz, gut, dass du kommst. Ich wurde als Geisel genommen. Es hätte wer weiß was passieren können“. Frauen glauben ja oft, was sie wollen. Der allergrößte Fehler ist, die Grundformel zu vergessen: Es muss sich lohnen! Hinterher denkt man oft: „Scheiße, das hättest du eigentlich auch lassen können“. Wenn die Kumpels anrufen und fragen, was das denn für eine Eule war, hätte man es vielleicht besser gelassen. Auch Frauen denken das hinterher oft, aber sie vergessen schneller und denken sich: „Hat ja eh keiner mitgekriegt“.
Haben Sie bei Ihren Recherchen mit vielen Frauen gesprochen?
Ja, ja. Man wundert sich, wer sich von diesem Thema alles angesprochen fühlt! Inklusive meiner eigenen Freundin, die mich jetzt manchmal schräg von der Seite anguckt.
Mussten Sie Ihrer Freundin etwas beichten?
Nee, musste ich nicht. Ich bin ja eine treue Seele. Ich bin auch viel zu faul zum Fremdgehen. Es macht auch viel Arbeit. Aber wo ich überall recherchiert habe! Am besten ist, Leute direkt anzusprechen und sich wirklich was erzählen lassen. Die Männer hauen auf die Wurst und sagen, wen sie alles flachgelegt haben. Die Frauen hingegen sagen immer: „Ich bin nicht so eine“. Man hat den Eindruck, nur die Männer gehen fremd, was ja nicht so richtig sein kann. Ich habe mir mehrere Statistiken angesehen: Frauen gehen mindestens genauso viel fremd, sie sind nur viel raffinierter.
Was machen Frauen beim Fremdgehen besser?
Sie überlegen sich das besser und sagen nicht sofort ja. Aber wenn sie Ja sagen, ist es durchdacht. Keine Frau geht ohne Grund fremd. Deswegen haben sie auch das bessere Image. Das scheint ganz archaisch zu sein. Die Frau musste immer zu Hause sein und das Feuer hüten. Sie hat schon frühzeitig einen guten Salon geführt.
Ein Mann handelt triebgesteuert. Warum gehen Frauen fremd?
Weil sie irgendwas damit erreichen will. Deswegen heißt es auch Genetik. Das ist die Abkürzung für „geht nicht anders“. Das betrifft aber nur Männer. Denen ist es ja gegeben, ihre Gene breit zu streuen. Die Frau muss da schon sehr haushalten und sich die Konsequenzen überlegen. Deswegen passt sie auch auf, dass auf ihrem Blazer kein anderes Haar ist. Sie löscht auch SMS. Männer hingegen sind stolz auf das, was sie da formuliert haben. Von uns selbst ergriffen vergessen wir dann, die SMS zu löschen.
Gehen heute noch immer mehr Männer fremd als Frauen?
Ich glaube, das ist ungefähr gleich. Es gibt ja diese Seitensprung-Portale wie Poppen.de, mydirtyhobby oder Joyclub. Da ist die Hölle los, habe ich festgestellt. Nach „Shades Of Grey“ sind die Frauen sehr freizügig geworden. Sie nehmen sich, was sie wollen. Und die jungen Leute poppen bereits nach einer halben Stunde, aber sie brauchen ein halbes Jahr, um mal Händchen zu halten. Vielleicht hat ja Sex dadurch an Wert verloren.
Wie können wir den Sex wieder aufwerten?
Wenn man in festen Händen ist, kriegt man die besten Angebote. Ich rate dazu, öfter mal Nein zu sagen und einfach einen Ring zu tragen. Das führt zu unglaublichen Erfolgen.
Wann sollte man eine Affäre beichten und wann sie besser für sich behalten?
Im günstigsten Falle wird eine Affäre nicht gebeichtet, denn andernfalls würde nichts so bleiben wie es war. Als Mann zahlst du ein ganzes Leben dafür, wenn du es einmal zugibst. Auch dann, wenn vorher vereinbart wurde, dass eine Affäre nicht so schlimm ist.
Von welchen Männern sollten Frauen auf alle Fälle ihre Finger lassen?
Von so Typen wie mir, die so viel quasseln, dass sie gar nicht mehr wissen, wo vorne und hinten ist. Frauen hassen nichts so sehr wie Langeweile. Deshalb sollten sie grundsätzlich von langweiligen Männern die Finger lassen. Da gilt wieder der Grundsatz: Es muss sich lohnen. Der eigentliche Akt ist ja meistens recht kurz und das Unterhaltungsprogramm ist am Ende entscheidend.
Welche Grundvoraussetzungen müssen gegeben sein, um fremd zu gehen?
Udo Jürgens hat mal gesagt, für hässliche Menschen ist es einfach, treu zu sein. Jeder kennt Menschen, die von sich behaupten, treu zu sein und alle denken sich: „Mit Sicherheit!“ Für Angela Merkel zum Beispiel würde ich die Hand ins Feuer legen. Ihr Mann Joachim Sauer hat bei Staatsempfängen im Damenprogramm das große Los gezogen: Michelle Obama, Frau Cameron etc.
Was hält Atze von offenen Beziehungen, in denen Fremdgehen erlaubt ist?
Man hört nie, dass das gut geht. In die Love-And-Peace-Ära sagte man: „Wer zweimal mit dem Gleichen pennt, gehört schon zum Establishment“. Aber die Liebe kommt einem immer wieder dazwischen.
Brauchen wir eine neue sexuelle Revolution?
Das kriegen wir nicht hin. Die Sexualität ist uns ja gegeben, aber wir versuchen mit unserer Moral und unserer ganzen gesellschaftlichen Konventionen immer dagegen zu halten.
In welchen Situationen wird am meisten fremdgegangen?
Die berühmte Weihnachtsfeier-am-Kopierer-Nummer. Bei erhöhter Serotonin-Ausschüttung und Alkoholkonsum ist er – zack – drin. In solchen Situationen sieht man, wie Frauen in der Lage sind, alles über Bord zu werfen. Aber trotzdem sind sie hinterher als Tatortreiniger besser geeignet. Weil sie so eine Sache zu Ende denken.
Welche Typen kommen bei Frauen am besten an?
Auf jeden Fall die Lustigen. Ich habe einen Freund, der hat deutlich Übergewicht. Aber er hat trotzdem immer die besten Frauen am Start, weil er so unterhaltsam ist. Wenn am Nebentisch ein Modellathlet mit irgend so einem Magerquark im Chanel-Kostüm sitzt, hat mein Kumpel Porky bei sich am Tisch aber schon den dritten Furz angezündet und die Mädels gackern wie auf der Stange.
Sprechen Sie in dem Programm auch über Gefühle?
Das ist auf der Bühne wirklich schwierig. Es muss immer zur Sache gehen. So nach dem Motto: „Nüchtern bin ich schüchtern, voll bin ich toll“. Wenn da nicht gelacht wird, habe ich ein Problem. Natürlich ist es eine hoch komprimierte Show. Aber ich habe ja auch ein Buch geschrieben, es heißt „Und dann kam Ute“ und ist fast ein Liebesroman. Da hat man natürlich Zeit für solche Sachen.
Geht es Ihnen bei „Richtig fremdgehen“ darum, auch die Wahrheit hinter dem Witz zu erkennen?
Unbedingt. Ich sage zum Schluss, dass ich nicht entscheiden kann, ob die Leute fremdgehen sollen. Das muss jeder mit sich selbst abmachen. Man darf dabei nur nicht vergessen, seine Rechnung zu bezahlen. Das ist schon eine Lebensweisheit. Da schließt sich der Kreis: Es muss sich lohnen.
Sind Sie ein Romantiker?
Ja, fast schon ein Sex-Romantiker. Hier zuhause bin ich für die romantischen Momente zuständig. Ich bringe meiner Freundin oft Blumen mit, bekoche sie und für das Musikprogramm bin ich sowieso zuständig. Wenn meine Perle abends zum zwölften Mal „Pretty Woman“ gucken will, bin ich dabei. Wir sind ja schon 28 Jahre zusammen.
Haben Sie schon mal eine Paartherapie gemacht?
Als wir uns mal gestritten hatten, holten wir uns jemanden als Schiedsrichter dazu. Er hat darauf geachtet, dass die Augenhöhe gewahrt bleibt und jeder gleichmäßig zu Wort kommt. Das war gut. Bei uns wird aber nicht sehr viel gestritten, sondern viel gelacht. Man sollte nichts alles auf die Goldwaage legen und bloß nicht vom Partner erwarten, er sei dafür zuständig, dass ich glücklich bin. Das muss jeder mit sich selber ausmachen.
Wie hat sich die Figur Atze Schröder weiterentwickelt?
Vor 20 Jahren war Atze sicher noch sehr comichaft, noch greller und lauter mit roten Stiefeln, Goldkette, Jeans, Leggins und Netzhemd. Heutzutage kaufe ich meine Klamotten ganz normal im Jeansshop. Am Freitag war ich in der NDR-Talkshow und habe während der Sendung festgestellt, dass ich ganz normale Halbschuhe anhatte. Ist das schon Fremdgehen? Ich habe heute Morgen kein Nutella gegessen, sondern eine Wurst auf dem Brötchen gehabt. Ist das schon Fremdgehen?
Wie gehen Sie mit dem Älterwerden um?
Wie sagt man so schön: Männer werden nicht älter, sonder reifer. Ich komme langsam an die 50 ran. Ein Alter, in dem Suchen mehr Spaß macht als das Finden. Aber wie mein Vater schon sagte: „Nicht nervös werden. Das Beste kommt noch“.
Atze Schröder live
Der Comedian ist am 12. Februar um in der 20 Uhr in der Meistersingerhalle in Nürnberg zu Gast und am 18. Februar um 20 Uhr in der Arena in Bamberg. Karten gibt es im Ticketshop unserer Zeitung.
Das Schlimmste ist, sich erwischen zu lassen. Und in dem Moment auch noch falsch zu reagieren. Am besten, man sagt dann: „Schatz, gut, dass du kommst. Ich wurde als Geisel genommen. Es hätte wer weiß was passieren können“. Frauen glauben ja oft, was sie wollen. Der allergrößte Fehler ist, die Grundformel zu vergessen: Es muss sich lohnen! Hinterher denkt man oft: „Scheiße, das hättest du eigentlich auch lassen können“. Wenn die Kumpels anrufen und fragen, was das denn für eine Eule war, hätte man es vielleicht besser gelassen. Auch Frauen denken das hinterher oft, aber sie vergessen schneller und denken sich: „Hat ja eh keiner mitgekriegt“.
Haben Sie bei Ihren Recherchen mit vielen Frauen gesprochen?
Ja, ja. Man wundert sich, wer sich von diesem Thema alles angesprochen fühlt! Inklusive meiner eigenen Freundin, die mich jetzt manchmal schräg von der Seite anguckt.
Mussten Sie Ihrer Freundin etwas beichten?
Nee, musste ich nicht. Ich bin ja eine treue Seele. Ich bin auch viel zu faul zum Fremdgehen. Es macht auch viel Arbeit. Aber wo ich überall recherchiert habe! Am besten ist, Leute direkt anzusprechen und sich wirklich was erzählen lassen. Die Männer hauen auf die Wurst und sagen, wen sie alles flachgelegt haben. Die Frauen hingegen sagen immer: „Ich bin nicht so eine“. Man hat den Eindruck, nur die Männer gehen fremd, was ja nicht so richtig sein kann. Ich habe mir mehrere Statistiken angesehen: Frauen gehen mindestens genauso viel fremd, sie sind nur viel raffinierter.
Was machen Frauen beim Fremdgehen besser?
Sie überlegen sich das besser und sagen nicht sofort ja. Aber wenn sie Ja sagen, ist es durchdacht. Keine Frau geht ohne Grund fremd. Deswegen haben sie auch das bessere Image. Das scheint ganz archaisch zu sein. Die Frau musste immer zu Hause sein und das Feuer hüten. Sie hat schon frühzeitig einen guten Salon geführt.
Ein Mann handelt triebgesteuert. Warum gehen Frauen fremd?
Weil sie irgendwas damit erreichen will. Deswegen heißt es auch Genetik. Das ist die Abkürzung für „geht nicht anders“. Das betrifft aber nur Männer. Denen ist es ja gegeben, ihre Gene breit zu streuen. Die Frau muss da schon sehr haushalten und sich die Konsequenzen überlegen. Deswegen passt sie auch auf, dass auf ihrem Blazer kein anderes Haar ist. Sie löscht auch SMS. Männer hingegen sind stolz auf das, was sie da formuliert haben. Von uns selbst ergriffen vergessen wir dann, die SMS zu löschen.
Gehen heute noch immer mehr Männer fremd als Frauen?
Ich glaube, das ist ungefähr gleich. Es gibt ja diese Seitensprung-Portale wie Poppen.de, mydirtyhobby oder Joyclub. Da ist die Hölle los, habe ich festgestellt. Nach „Shades Of Grey“ sind die Frauen sehr freizügig geworden. Sie nehmen sich, was sie wollen. Und die jungen Leute poppen bereits nach einer halben Stunde, aber sie brauchen ein halbes Jahr, um mal Händchen zu halten. Vielleicht hat ja Sex dadurch an Wert verloren.
Wie können wir den Sex wieder aufwerten?
Wenn man in festen Händen ist, kriegt man die besten Angebote. Ich rate dazu, öfter mal Nein zu sagen und einfach einen Ring zu tragen. Das führt zu unglaublichen Erfolgen.
Wann sollte man eine Affäre beichten und wann sie besser für sich behalten?
Im günstigsten Falle wird eine Affäre nicht gebeichtet, denn andernfalls würde nichts so bleiben wie es war. Als Mann zahlst du ein ganzes Leben dafür, wenn du es einmal zugibst. Auch dann, wenn vorher vereinbart wurde, dass eine Affäre nicht so schlimm ist.
Von welchen Männern sollten Frauen auf alle Fälle ihre Finger lassen?
Von so Typen wie mir, die so viel quasseln, dass sie gar nicht mehr wissen, wo vorne und hinten ist. Frauen hassen nichts so sehr wie Langeweile. Deshalb sollten sie grundsätzlich von langweiligen Männern die Finger lassen. Da gilt wieder der Grundsatz: Es muss sich lohnen. Der eigentliche Akt ist ja meistens recht kurz und das Unterhaltungsprogramm ist am Ende entscheidend.
Welche Grundvoraussetzungen müssen gegeben sein, um fremd zu gehen?
Udo Jürgens hat mal gesagt, für hässliche Menschen ist es einfach, treu zu sein. Jeder kennt Menschen, die von sich behaupten, treu zu sein und alle denken sich: „Mit Sicherheit!“ Für Angela Merkel zum Beispiel würde ich die Hand ins Feuer legen. Ihr Mann Joachim Sauer hat bei Staatsempfängen im Damenprogramm das große Los gezogen: Michelle Obama, Frau Cameron etc.
Was hält Atze von offenen Beziehungen, in denen Fremdgehen erlaubt ist?
Man hört nie, dass das gut geht. In die Love-And-Peace-Ära sagte man: „Wer zweimal mit dem Gleichen pennt, gehört schon zum Establishment“. Aber die Liebe kommt einem immer wieder dazwischen.
Brauchen wir eine neue sexuelle Revolution?
Das kriegen wir nicht hin. Die Sexualität ist uns ja gegeben, aber wir versuchen mit unserer Moral und unserer ganzen gesellschaftlichen Konventionen immer dagegen zu halten.
In welchen Situationen wird am meisten fremdgegangen?
Die berühmte Weihnachtsfeier-am-Kopierer-Nummer. Bei erhöhter Serotonin-Ausschüttung und Alkoholkonsum ist er – zack – drin. In solchen Situationen sieht man, wie Frauen in der Lage sind, alles über Bord zu werfen. Aber trotzdem sind sie hinterher als Tatortreiniger besser geeignet. Weil sie so eine Sache zu Ende denken.
Welche Typen kommen bei Frauen am besten an?
Auf jeden Fall die Lustigen. Ich habe einen Freund, der hat deutlich Übergewicht. Aber er hat trotzdem immer die besten Frauen am Start, weil er so unterhaltsam ist. Wenn am Nebentisch ein Modellathlet mit irgend so einem Magerquark im Chanel-Kostüm sitzt, hat mein Kumpel Porky bei sich am Tisch aber schon den dritten Furz angezündet und die Mädels gackern wie auf der Stange.
Sprechen Sie in dem Programm auch über Gefühle?
Das ist auf der Bühne wirklich schwierig. Es muss immer zur Sache gehen. So nach dem Motto: „Nüchtern bin ich schüchtern, voll bin ich toll“. Wenn da nicht gelacht wird, habe ich ein Problem. Natürlich ist es eine hoch komprimierte Show. Aber ich habe ja auch ein Buch geschrieben, es heißt „Und dann kam Ute“ und ist fast ein Liebesroman. Da hat man natürlich Zeit für solche Sachen.
Geht es Ihnen bei „Richtig fremdgehen“ darum, auch die Wahrheit hinter dem Witz zu erkennen?
Unbedingt. Ich sage zum Schluss, dass ich nicht entscheiden kann, ob die Leute fremdgehen sollen. Das muss jeder mit sich selbst abmachen. Man darf dabei nur nicht vergessen, seine Rechnung zu bezahlen. Das ist schon eine Lebensweisheit. Da schließt sich der Kreis: Es muss sich lohnen.
Sind Sie ein Romantiker?
Ja, fast schon ein Sex-Romantiker. Hier zuhause bin ich für die romantischen Momente zuständig. Ich bringe meiner Freundin oft Blumen mit, bekoche sie und für das Musikprogramm bin ich sowieso zuständig. Wenn meine Perle abends zum zwölften Mal „Pretty Woman“ gucken will, bin ich dabei. Wir sind ja schon 28 Jahre zusammen.
Haben Sie schon mal eine Paartherapie gemacht?
Als wir uns mal gestritten hatten, holten wir uns jemanden als Schiedsrichter dazu. Er hat darauf geachtet, dass die Augenhöhe gewahrt bleibt und jeder gleichmäßig zu Wort kommt. Das war gut. Bei uns wird aber nicht sehr viel gestritten, sondern viel gelacht. Man sollte nichts alles auf die Goldwaage legen und bloß nicht vom Partner erwarten, er sei dafür zuständig, dass ich glücklich bin. Das muss jeder mit sich selber ausmachen.
Wie hat sich die Figur Atze Schröder weiterentwickelt?
Vor 20 Jahren war Atze sicher noch sehr comichaft, noch greller und lauter mit roten Stiefeln, Goldkette, Jeans, Leggins und Netzhemd. Heutzutage kaufe ich meine Klamotten ganz normal im Jeansshop. Am Freitag war ich in der NDR-Talkshow und habe während der Sendung festgestellt, dass ich ganz normale Halbschuhe anhatte. Ist das schon Fremdgehen? Ich habe heute Morgen kein Nutella gegessen, sondern eine Wurst auf dem Brötchen gehabt. Ist das schon Fremdgehen?
Wie gehen Sie mit dem Älterwerden um?
Wie sagt man so schön: Männer werden nicht älter, sonder reifer. Ich komme langsam an die 50 ran. Ein Alter, in dem Suchen mehr Spaß macht als das Finden. Aber wie mein Vater schon sagte: „Nicht nervös werden. Das Beste kommt noch“.
Atze Schröder live
Der Comedian ist am 12. Februar um in der 20 Uhr in der Meistersingerhalle in Nürnberg zu Gast und am 18. Februar um 20 Uhr in der Arena in Bamberg. Karten gibt es im Ticketshop unserer Zeitung.