Türkisch, elbisch, kisuaheli: für Bodo Wartke kein Problem. Na gut, auf fränkisch rollt ihm der Liebesschwur nicht ganz so geschmeidig von der Zunge, das liegt am norddeutschen Migrationshintergrund. Aber ansonsten bremst den beredten Poeten keine Sprachbarriere, geschweige denn der dröge Duden. Er macht sich die Worte Untertan, und sind sie nicht willig, dann fliegen die Silben. Könnten Reimlexika vor Neid erblassen, sie würden es tun im Angesicht der Wartke‘schen „Achillesverse“.