Trebgast - Es ist eine ungemein emotionale, pathetische, fast unwirklich anmutende Szene, die fesselt und im Gedächtnis haften bleibt: Sämtliche Besucher in der nahezu ausverkauften Naturbühne Trebgast sind aufgestanden, um dem "Va, pensiero" andächtig zu lauschen oder auch mitzusummen, den das als Gefangenenchor aus der Verdi-Oper "Nabucco" agierende Ensemble gerade zum zweiten Mal als Zugabe anstimmt. Allein diese Schlussszene vermittelt: Die enthusiasmierten Besucher haben mit "Don Camillo und seine Herde" gerade eine Aufführung gesehen, die den Rahmen sprengte.