Elsa -Recycling heißt das neudeutsche Wort für etwas, was zum Beispiel Komponisten schon vor Jahrhunderten gemacht haben: aus einer vorhandenen Vorlage etwas Neues schaffen. Dieses Themas hat sich nun Elsa47 angenommen und als sichtbares Pendant zu "recycelter" Musik textile Arbeiten, aus Resten oder artfremdem Material umgestaltet, mit ins Boot genommen. So waren Vortragssaal, Wintergarten und Garten ausgeschmückt mit fantasievoller Kleidung, gefertigt aus Reststoffen, mit Kasperleköpfen als Gürtelschnallen, Tweed als Unterrock und Spitze drüber. Aber auch Kopfbedeckungen, bunte, mit Stickerei versehene Türstopper, Jacken und Mäntel aus Badetüchern, Pullunder aus Socken, Kissenhüllen aus Krawatten oder verspielte Pulswärmer waren zu bewundern. Hergestellt hat all diese herrlichen Verrücktheiten Andrea Schricker-Lehmann, in München und in Bad Rodach zuhause, die sogar ihre Krücken, auf die sie zur Zeit angewiesen ist, mit Stoff und Pelz ummantelt hat: "Das bin ich doch meinem Beruf schuldig!"