Burgkunstadt - "Ich habe nie gejammert, als ich drin, sondern gejubelt, als ich draußen war", bringt es der 89-jährige Swing-Gitarrist und Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt, Coco Schumann, auf den Punkt. Die Angst und das Grauen waren in diesem Vorzeigeprojekt der Nazis ständig gegenwärtig. Katja Schaefer, Generalsekretärin der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und Produzentin der Dokumentation "Theresienstadt - Musik als Zuflucht", stellte den Film am Sonntag in der Vogtei Burgkunstadt einem zahlreich erschienenen Publikum vor.