München - Soviel gelacht wurde schon lange nicht mehr im ehrenwerten Schauspielhaus an der Münchner Maximilianstraße, und der frenetische Schlussjubel nach drei Zugaben ließ das Theater eh in seinen Grundfesten erzittern. Kein Wunder, nach der Auflösung des Trios der Gebrüder Well, seit 35 Jahren als Biermösl Blosn bekannt, erstrahlt nun ein neuer Stern am alternativen weißblauen Volksmusikhimmel. Denn Christoph, genannt Stofferl, und Michael blasen nicht Trübsal, da ihr Bruder Hans lieber mit Dieter Hildebrandt als mit ihnen fürderhin auf Tournee gehen will, sondern sie lachten sich ihre Schwestern Bärbi, Burgi und Moni an, die als "Wellküren" ja auch schon lange Kultstatus besitzen. Und der Karli, als Allroundmusiker früher bei den "Guglhupfa" in Brot und Arbeit, stieß (mit dem T-Shirt "Highway to Well") auch noch dazu. Hochmusikalisch sind sie ja alle, die Lehrerkinder aus Günzlhofen im Biermoos bei Fürstenfeldbruck.
Feuilleton Rasanter Alpenwahnsinn
Von Hannes S. Macher 07.02.2012 - 00:00 Uhr