Berlin - Die Generation der Täter, die in der NS-Diktatur schuldig wurden, ist fast nicht mehr da. Ihre Kinder sind oft groß geworden mit Verdrängen und Verharmlosen der Vergangenheit im sogenannten Dritten Reich. Aber das familiäre Erbe von Schuld, Scham und Schmerz wirkt weiter. Dass ein naher Verwandter, ein Vater oder Großvater, beteiligt gewesen sein soll an Erschießungen, Morden, Deportationen von Juden, ist für viele schwer vorstellbar und manchmal auch schwer erträglich. Die Dokumentation «Nachlass» von Christoph Hübner und Gabriele Voss beschäftigt sich mit dem Thema. Bei 3sat ist sie am Montag (2. September) um 22.25 Uhr zu sehen.
Feuilleton Schwieriges Erbe - «Nachlass» widmet sich den Kindern der NS-Täter
dpa 30.08.2019 - 13:40 Uhr