April 1783. Bauerbach, früh in der Gartenhütte. Ein herrlicher Hauch von Morgen. Der große Geist sitzt und schreibt an einen Freund. Meine Seele fängt die Natur in einem entwölkten, blankeren Spiegel auf, und ich glaube, meine Gedanken sind wahr. Friedrich Schiller scheint die Inspiration förmlich einzuatmen, als er sich den gewünschten Dom Karlos vor Augen führt, sein dramatisches Gedicht um den Konflikt der Generationen und die Freiheit der Gedanken.
Feuilleton Wo die Saat des Guten und des Bösen schlummert
Von Siggi Seuß 23.02.2009 - 00:00 Uhr