Albert Füracker ist zurzeit um seinen Job als bayerischer Finanzminister nicht zu beneiden: Denn der CSU-Mann muss immer wieder auf die Bremse treten – sowohl wenn seine Ministerkollegen mit (teuren) Wünschen ums Eck kommen, als auch dann, wenn Landkreise, Städte und Gemeinden absolut berechtigte Anliegen vortragen. Er muss seit Jahren bremsen, weil die wirtschaftliche Flaute eben auch im vergleichsweise starken Bayern deutliche Spuren hinterlassen hat.