Fischbach Tafel für die Schlosskirche

Günter Lipp

Das evangelisch-lutherische Gotteshaus in Fischbach hat eine neue Denkmaltafel erhalten.

Der kleine Fehler in der Beschriftung der neuen Tafel wurde inzwischen ausgebessert. Foto: Beate Lipp

Eigentlich bräuchte es an der Schlosskirche von Fischbach gar keine Denkmaltafel. Dass die Kirche von 1756 bis 1761 unter Karl von Rotenhan und seiner „innigst geliebten Gemahlin Albertine Dorothea, geb. von Witzleben“, errichtet worden ist, kann man bereits der Inschrift über dem Eingangsportal entnehmen. Allerdings ist die in Latein abgefasst und das konnten schon im 18. Jahrhundert nur die wenigsten lesen.

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Deshalb hat man sich die Stadt Ebern um 1980 entschlossen, auch hier ein Denkmalschild anzubringen. Den kurzen Text dafür hatte noch der inzwischen verstorbene rührige Brünner Hauptlehrer Willi Bergmann entworfen. Bei der Außenrenovierung der Kirche in den Jahren 1994/95 verschwand das Schild auf ungeklärte Weise. Im Juli 1997 wurde es dann durch ein neues ersetzt.

Seinen spärlichen Text hat nun der ehemalige Kreisheimatpfleger Günter Lipp etwas ergänzt. Er war es auch, der den Anstoß für eine modernere Kupfertafel gab und zusammen mit seiner Frau die Hälfte der Kosten dafür übernahm.

Andreas Schmitz und Rainer Müller vom Bauhof der Stadt Ebern haben die neue Tafel dieser Tage an der Kirche befestigt.