Fitzendorf Lösung beim Mauer-Problem in Sicht

Gerhard Schmidt

Seit Jahren müsste eine Mauer dringend saniert werden. Doch die Besitzerin sträubt sich. Nun will man, wenn alle Stricke reißen, nur einen Teil erneuern.

Die Sandsteinmauer rechts neben Bürgermeister Hermann Niediek ist teils eingestürzt und gefährdet den Verkehr. Foto: /Gerhard Schmidt

Fitzendorf - Der Gemeindeteil Fitzendorf gehört zu den kleineren Ortschaften des Marktes Burgpreppach, aber auch dort stehen immer wieder Probleme an, die gelöst werden müssen. Am Donnerstag konnte Bürgermeister Hermann Niediek neben seinen Gemeinderäten sehr viele Bürger begrüßen, die sich über den Stand ihres Dorfes informieren wollten.

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Nach der Begrüßung am Feuerwehrgerätehaus zog man durch den Ort, um über verschiedene Angelegenheiten zu sprechen. Die erste Station betraf die Stützmauer an der ehemaligen Schule, an deren Sanierung sich schon drei Bürgermeister die Zähne ausbissen. Bei der Mauer dreht es sich mehr um eine Böschungsbefestigung, über die man sich schon jahrelang Gedanken machte, weil sie von Jahr zu Jahr schlechter dasteht. Niediek konnte zu dem Punkt Thomas Bayersdorfer aus Marbach begrüßen, der als Fachmann die Anwesenden über die Möglichkeiten einer Sanierung aufklärte. Das Verzwickte an dieser Mauer ist, dass sie sich teils im Privatbesitz, teils im kommunalen Eigentum befindet. Man war sich einig, dass die locker an der Böschung liegenden Sandsteine den Straßenverkehr gefährden können. Niediek wurde beauftragt, nochmals mit der Besitzerin zu sprechen, ob sie sich an der Sanierung beteiligt. Wenn sie erneut ablehnt, will dann die Gemeinde nur ihren Anteil sanieren.

Beim Rundgang kam man auch zum Ortseingang der Gemeindeverbindungsstraße, die beim Autostopp just zur B 303 führt. Auf Nachfrage erklärte Niediek, dass durch die zuständigen Ämter eine „Blockade“ entstanden sei und daher der Bau nicht durchgeführt werden konnte. Das Gemeindeoberhaupt meinte, dass nun die Ausschreibung der Arbeiten noch im Herbst erfolgen könnte und dann 2022 mit dem Baubeginn zu rechnen ist. Es wird zudem mit einem guten Zuschuss gerechnet, weil die Straße als Kernweg ausgebaut werden soll.

Zweiter Bürgermeister Reinhold Klein informierte, dass die Gemeinde vorhat, alle gemeindlichen Friedhöfe zu besichtigen, um nach einer Möglichkeit zu schauen, Urnengräber anzulegen. In Ibind wurde bereits begonnen. Die nächsten Friedhöfe sind Gemeinfeld und Fitzendorf. Bei der Ortsbegehung wurde auch der kaputte Schaukasten der Gemeinde in Augenschein genommen. Der neue Kasten ist bereits bestellt und soll in Kürze angeliefert werden. Als neuer Standort kommt eine Fläche gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus in Betracht. Zurzeit wird dort ein alter und privater Bierkeller von Walter Engel saniert. Niediek hob die Sanierung lobend hervor. Das Mähen der Rasenfläche neben dem Haus hat die Feuerwehr übernommen.

Abschließend wurde informiert, dass die Straße zur B 303 heuer noch saniert werden soll. Kommendes Jahr soll in Fitzendorf eine Dorferneuerung begonnen werden. So nebenbei wurden die Bürger informiert, dass das baufällige Haus eines Amerikaners, der vor Jahren ausgewiesen wurde, nun versteigert wurde. Leider kam die Gemeinde nicht zum Zuge, weil ein auswärtiger Privatmann ein höheres Angebot erteilte. Der neue Besitzer möchte Wohnungen einbauen, erklärte Niediek.