Überplanmäßige Aufwendungen fielen auch für den Wasserschaden in der Realschule Ebern an, wo im Juli 2021 bei Starkregen das Untergeschoss bis zu 80 Zentimeter geflutet und sämtliche Einrichtungsgegenstände unbrauchbar wurden. „Es war aber gut, dass wir eine Versicherung hatten und damit die Schäden aus der Elementarversicherung hundertprozentig übernommen wurden“, teilte Landrat Wilhelm Schneider mit. Die überplanmäßigen Kosten beliefen sich dafür auf rund 117 700 Euro und betrafen vor allem die Schulküche mit 63 218 Euro, den Kunst- und Werkraum 20 866 Euro, die Beraterzimmer 15 876 Euro, das Bücherlager 8063 Euro, Speise- und Vorratsraum 4332 Euro und kleinere Positionen.
Bei der Verkehrslandeplatz Haßfurt-Schweinfurt GmbH ging es nur um die Kapitalerhöhung zur Euro-Umstellung. Die Stadt Schweinfurt hatte ja ihre Beteiligung an der GmbH mit Schreiben vom 30. Juni 2020 gekündigt. Vor diesem Hintergrund hatte die Gesellschafterversammlung einstimmig beschlossen, dass die Stadt Schweinfurt ihren Geschäftsanteil zu gleichen Teilen an die Gesellschafterin Landkreis Haßberge und die Gesellschafterin Stadt Haßfurt abtreten müsse.
Damit wurde gleichzeitig die Umstellung des Stammkapitals auf Euro vorgenommen. Nach Vollzug der Urkunde sind nun der Landkreise Haßberge und die Stadt Haßfurt mit je 49,5 Prozent und je 160 875 Euro sowie der Motorflugklub Haßfurt mit einem Prozent und damit 3250 Euro an der Gesellschaft beteiligt.