Nahost-Krieg bremst Formel 1
Am liebsten würde Antonelli sein Formhoch wohl jetzt schnell weiter nutzen, doch die Formel 1 verabschiedet sich erst einmal unfreiwillig in eine längere Pause. Wegen des Krieges in Nahost wurden die für April geplanten Gastspiele in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt. Erst am 3. Mai geht es mit dem Rennen in Miami weiter. "Ich versuche, das Beste aus der Pause zu machen und zu schauen, wo ich mich weiter verbessern kann", sagte der neue WM-Führende.
Noch sehr eng werde die weitere Saison werden, neben Kollege Russell hat Antonelli auch die Konkurrenz von McLaren und Ferrari weiter auf der Rechnung. Tatsächlich schien der Vorteil der Mercedes in Japan schon nicht mehr so deutlich wie noch bei den ersten beiden Grand Prix.
Dagegen wirkt der viermalige Weltmeister Max Verstappen nicht so, als könnte er in diesem Jahr noch einmal ins Titelrennen eingreifen. Der Niederländer kam im Red Bull abgeschlagen als Achter ins Ziel, seine Rekordserie mit vier Japan-Siegen nacheinander ist beendet. Im Frust über seinen schwachen Dienstwagen und die neuen Technik-Regeln, die ihm nicht gefallen, hatte der 28-Jährige vor dem Rennen laut über einen vorzeitigen Rücktritt aus der Formel 1 nachgedacht.