„Das einfachste Erkennungsmerkmal unserer Mundart ist, dass wir keine harten Mitlaute haben, also kein P, T, und K. Vor allem P und T gibt’s gar nicht – K wird am Anfang eines Wortes teilweise noch hart ausgesprochen, in der Mitte wird es aber immer weich“, sagt Hans Blinzler. Das liege an einer gewissen Sprechfaulheit. So werde zum Beispiel aus einer Suppe die „Subbm“. Aus dem Namen Theo werde „Deo“, die Glocke zum „Glöggla“ – und da sei man schon beim nächsten Kennzeichen des Fränkischen: die Verkleinerung. „Wir hängen oft ein ‚-la’ hinter ein Wort an, auch wenn es überhaupt nichts Kleines ist“, führt er aus. So werde beispielsweise Hans-Georg gerne zum „Hans-Görchla“ – selbst, wenn es sich um einen erwachsenen Mann handle. Man sage auch „Maala“ statt Mädchen und „Stöggla“ statt Stock. Die Endung „-chen“ gebe es im Fränkischen hingegen überhaupt nicht. Ebenso typisch und für Auswärtige sehr auffällig sei das gerollte R.