Der Anteil der geschädigten Bäume in den bayerischen Wäldern hat sich auf einem hohen Niveau eingependelt. Nach den Daten aus dem neuen Waldzustandsbericht, den Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) nun veröffentlicht hat, liegt der mittlere Nadel- und Blattverlust aller Waldbäume bei 26,2 Prozent. Das bedeutet, dass die Bäume durchschnittlich gut ein Viertel weniger Blätter und Nadeln tragen, als es bei einem gesunden Wald der Fall wäre. Das ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen 1983. Der Anteil der deutlich geschädigten Bäume stieg auf 38,8 Prozent, nur 13,2 Prozent der Bäume in den Forsten Bayerns wiesen keine erkennbaren Schäden auf. Auch das ist einer der schlechtesten je gemessenen Werte. „Unsere Wälder stehen unter erheblichem Druck durch den Klimawandel“, erklärte Kaniber. Man dürfe jetzt keine Zeit verlieren beim Aufbau zukunftsfähiger und stabiler Mischwälder. Dies habe „höchste Priorität“.
Waldzustand kritisch Fränkische Forsten unter Druck
Jürgen Umlauft 18.12.2025 - 15:15 Uhr