Seine Mutter wollte ihn eigentlich Martin nennen. Für die überzeugte Protestantin musste der Vorname des Reformators zwangsläufig weit oben auf der Liste stehen. Und ja, vielleicht hat die Frau Mama auch die Hoffnung gehabt, ihr Sohn würde einmal Pfarrer werden. Doch es kam anders. Der Martin wurde ein Matthias – und dieser Matthias hatte nur einen Traum: Lehrer sein. „Schon in der dritten Klasse habe ich selbst Proben erstellt, um sie anschließend zu korrigieren“, lacht Matthias Schneider. Er kam also eindeutig eher nach seinem Vater, der auch schon Schulmann war.